München, 15. Juli 2026 – Everpure (NYSE: P), das Unternehmen, das die Speicherung Management von Daten revolutioniert, hat heute die Ergebnisse seiner Umfrage NIS2 Reality Check 2026 in Deutschland bekannt gegeben. Die Studie deckt die erhebliche Kluft zwischen dem Bekanntheitsgrad und der Umsetzung der Verordnung auf. Während 82 Prozent der befragten Organisationen NIS2 als nützlich oder absolut notwendig erachten, hatten besorgniserregende 53 Prozent dennoch entweder noch nicht geprüft oder wussten nicht, ob sie sich registrieren müssen.
Branchenhintergrund
Die NIS2-Richtlinie schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für Cybersicherheit. Sie soll die Cyber-Resilienz in allen EU-Mitgliedstaaten stärken und strenge Fristen für die Meldung schwerwiegender Cyberangriffe an die nationalen Behörden durchsetzen. Die gesetzliche Frist für die Registrierung beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde bis zum 31. Juli 2026 verlängert. Bis Mai hatten etwa 18.500 von geschätzten 29.000 betroffenen deutschen Unternehmen den Registrierungsprozess abgeschlossen. Überraschenderweise halten nur 29 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die Anforderungen für absolut notwendig.
Wichtigste Umfrageergebnisse:
Angesichts der Kosten eines Ransomware-Angriffs – einschließlich Ausfallzeiten, Wiederherstellung und Reputationsschaden – sowie der Erkenntnis, dass erfolgreiche Angriffe unvermeidbar sind, ist Handeln unerlässlich. Die Umfrage zeigt ein mangelndes Bewusstsein für die Bedeutung und den Ablauf der Registrierung. Zudem:
- Es bestehen Bedenken hinsichtlich der Kosten für die Einhaltung der Vorschriften: 49 Prozent der Unternehmen halten die Umsetzung für teuer, und 27 Prozent bezeichnen sie als ressourcenintensiv.
- 82 Prozent empfinden die Umsetzung als Herausforderung, während 5 Prozent überhaupt keine Hindernisse sehen.
- Nur 12 Prozent sehen keine negativen Auswirkungen der Vorschriften auf ihren aktuellen Geschäftsbetrieb. Diese kleine Gruppe erfüllt die Anforderungen jedoch bereits weitgehend oder nutzt NIS2 als Rahmen für Maßnahmen, die sie ohnehin schon geplant hatte.
Interne Spannungen:
26 Prozent der Unternehmen haben keine klar definierten Zuständigkeiten für die Umsetzung von NIS2. Noch besorgniserregender ist, dass 38 Prozent noch nicht definiert haben, welche Anwendungen geschäftskritisch sind. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmensleitung keine klaren Vorgaben dazu macht, wo die Verantwortung liegt. Während NIS2 oberflächlich betrachtet ein Sicherheitsproblem zu sein scheint, ist das Thema viel differenzierter und sollte die Geschäftsleitung sowie die Sicherheits- und Datenteams einbeziehen.
Darüber hinaus dient ein Backup-Ökosystem nicht mehr nur dem Kopieren und der Speicherung, sondern ist zu einer zentralen Komponente der Cybersicherheits- und Geschäftskontinuitätsstrategie geworden. High Performance-Lösungen machen das Konzept der kontinuierlichen Wiederherstellung zur Realität und tragen dazu bei, strenge branchenspezifische SLAs wie NIS2 zu erfüllen. In Bezug auf Backup und Wiederherstellung zeichnet die Umfrage ein gemischtes Bild: 67 Prozent verfügen über unveränderliche Backups, 33 Prozent geben an, diesen Schutz nicht zu nutzen, was im Hinblick auf die Compliance ein Risiko darstellt.
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