Mehr als 60 Tochtergesellschaften bilden die D&S Gruppe. Die Unternehmen haben sich dabei auf unterschiedlichste Bereiche spezialisiert, angefangen von der Herstellung von Rohrsanierungsrobotern bis hin zur Verwaltung von Hotelbetrieben weltweit führender Marken wie Hilton oder Radisson.
Trotz dieser Größe und Vielfalt besteht das für den Betrieb der gruppenweiten IT-Infrastruktur verantwortliche Team nur aus 16 Personen. Sie setzen sich jeden Tag dafür ein, folgenschwere Ausfallzeiten zu vermeiden. Denn eine Unterbrechung oder gar ein Ausfall der Datenspeicher kann schnell zum Stillstand des Betriebs führen und gravierende Konsequenzen nach sich ziehen.
Oded Rosenfeld, Leiter IT bei D&S, erläutert: „Schauen wir uns zum Beispiel ein Unternehmen der Gruppe an, das auf den Abbau von seltenen Sanden spezialisiert ist, die von einigen der weltweit größten Baustoffhersteller verwendet werden. Falls dieses Unternehmen die Produktion anhalten müsste, wären wir unmittelbar mit Verlusten von rund 165.000 Euro am Tag konfrontiert. Zusätzlich wären auch noch 14 Tage erforderlich, um die hochspezialisierten Fördermaschinen wieder vollständig in Betrieb zu nehmen.“
Dabei sind die finanziellen Verluste auch nicht die einzige Herausforderung. Denn als Betreiber kritischer Infrastrukturen, inklusive Wasserleitungen für ganze Städte und Seniorenpflegeeinrichtungen muss D&S strikte Vorgaben erfüllen. Dazu gehören etwa die EU NIS-2 Richtlinie zur Sicherung von Netz- und Informationssystemen und die deutsche BSI-Kritisverordnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Beide gesetzlichen Grundlagen verlangen einen hohen Grad an Resilienz.
Für D&S wurde es wegen einer nicht ausreichend leistungsfähigen und schwer zur managenden Speicherumgebung immer schwieriger, diese betrieblichen und rechtlichen Anforderungen abzudecken.